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Apr 03 2018

BitCoins bar kaufen?

BitCoins kurzfristig bar kaufen und trotzdem die eigene Sicherheit bewahren? Erfahren Sie hier und jetzt die Antwort auf diesen scheinbar unvereinbaren Wunsch.

BitCoins bar zu kaufen und einfach so mit Bargeld zu bezahlen, in etwa so wie frisches Brot oder Käse auf dem Wochenmarkt, natürlich anonym, ohne Namensnennung und ohne Möglichkeit der Identifikation, damit auch ohne Möglichkeit der Reklamation auf der Seite des Verkäufers, wie soll das bei BitCoins (oder einer anderen kryptischen Währungen) funktionieren, wenn der Kaufpreis eben deutlich über dem Wert eines Wochenmarkteinkaufs liegt?

Konkretisieren wir diese Fragestellung also mal auf einen gedachten Kaufpreis (Transaktionswert) von mindestens 10.000 oder 100.000 oder 1 Mio. Euro, wobei an dieser Stelle jetzt jeder Leser selbst den Euro-Betrag oder Wert individuell festlegen möge, ab dem diese Fragestellung überhaupt relevant wird, ein Total-Verlust weh tun würde. Nehmen wir also stellvertretend mal den Wert von 100.000 Euro.

Als nächstes betrachten wir diesen gedachten Transaktions-Wert von 100.000 Euro aus zwei gegensätzlichen Perspektiven: a) aus der Sicht des Verkäufers, b) aus der Sicht des Käufers.

Die Sicht des Verkäufers

Der Verkäufer, genau wie am Marktstand des Wochenmarktes, kennt den Käufer vielleicht von früheren Besuchen seines Marktstandes oder er kennt ihn vielleicht nur vom Sehen oder möglicherweise gar nicht. Entsprechend unterschiedlich ist seine Erfahrung mit dem Käufer. Auch seine Einschätzung der Aspekte Sicherheit und Seriosität gegenüber diesem Käufer fällt dementsprechend wahrscheinlich unterschiedlich aus. Gehen wir hier mal davon aus, der Kaufinteressent ist völlig unbekannt, es gebe also weder positive noch negative Erfahrungswerte.

Die Möglichkeit einer SCHUFA-Abfrage, um Auskunft über die finanziellen Verhältnisse und früheren Verhaltensweisen des Kaufinteressenten zu erfahren, würde per Definition ausfallen, weil dies vom Kaufinteressenten nicht gewünscht ist, weil der den Kauf ohne Nennung seines Namens abwickeln will, eben wie beim Wochenmarkt.

Nun bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit, die zur Bezahlung des festgelegten Kaufpreises angebotenen Banknoten (Geldscheine) – hier spielen die 500-Euro-Scheine eine wesentliche Rolle – siehe hierzu auch den Artikel „500-Euro-Banknote - EZB stellt Produktion und Ausgabe ein!“ - auf Echtheit und Sauberkeit hin zu überprüfen, so wie eine Bank das machen würde. Dazu bräuchte der Verkäufer nun also das entsprechende (mobile) technische Equipment zur Überprüfung der Banknoten (Geldscheine). Hier ist also die erste technische Herausforderung, ein entsprechend zugelassenes, geeichtes Prüfgerät zu dieser Prüfung einzusetzen, das auch noch über die aktuellsten Updates der Falschgelderkennung verfügen muss. Und wenn das Geld am ende der Prüfung als echt bewertet wurde, bedeutet das noch lange nicht, dass es auch „sauber“ ist, also z.B. nicht aus dem Bereich der organisierten Kriminalität stammt. Das ist aus unserer Sicht mit einem mobilen Prüfgerät zur Falschgelderkennung überhaupt nicht zu erkennen. Erkannt wird dies voraussichtlich erst, wenn der Verkäufer dieses vermeintlich saubere Geld dann bei seiner Bank auf sein Konto einzahlen würde.

Außerdem gibt es bereits bei Einzahlungen ab 10.000 Euro in Deutschland strenge Rückfragen der Bank zur Herkunft dieses Geldes, gemäß dem sogenannten „Geldwäschegesetz“. Spätestens jetzt kann es für den Verkäufer und Einzahler sehr problematisch werden, gerade wenn der Verkäufer eben keine qualifizierten Daten zur Herkunft des Geldes ermitteln konnte oder dies auf Wunsch des Käufers schlicht und einfach nicht getan hat. Sehr wahrscheinlich ist das dann ganz schnell ein Fall, für den sich die Polizei oder Staatsanwaltschaft und im Weiteren ein Straf-Richter interessieren würde. Alleine die Vorstellung dieser wahrscheinlichen Konsequenzen wird den professionellen, den gewerblichen Verkäufer i.d.R. davon abhalten, diese Art des Geschäftes mit Barzahlung überhaupt anzubieten.

Als Alternative bleibt jedoch die Barzahlung unter Bekanntgabe der Käuferdaten. Die Daten des Käufers werden beispielsweise über das sogenannte „KYC-Formular“ abgefragt. „KYC“ steht für „Know Your Customer“ (Kenne Deinen Kunden). Diese Daten können dann im Bedarfsfall an berechtigte Dritte (z.B. Bank oder Behörden) weitergegeben werden, wobei dieses Geschäft für Käufer und Verkäufer dann natürlich nicht mehr anonym, sondern völlig transparent ist.

Wie wir aus sicherer Quellen erfahren haben ist es außerdem in der Vergangenheit schon vorgekommen, dass Banken die Konten von Geschäftskunden geschlossen haben, die Geschäfte im Umfeld des BitCoins getätigt haben - man höre und staune! Auch das vermindert weiterhin die Lust auf Verkäuferseite, sich mit Freude und Gelassenheit um das BitCoin-Geschäft zu kümmern!

Die Sicht des Käufers

Die Sicht des Käufers oder Kaufinteressenten ist aus den bisher genannten Gründen den meisten Verkäufern ziemlich egal! Dies gilt auch und gerade für die Meinung des Käufers, womöglich am längeren Hebel zu sitzen, nur weil er das (Bar-)Geld hat. Es ist eben gerade umgekehrt: Wegen der gesetzlichen Rahmenbedingungen hat immer der Besitzer des Geldes auch das eigentliche Problem. Deswegen geht es bei dieser Art des Geschäftes meistens lediglich um eine Verschiebung des Problems vom Käufer auf den Verkäufer. Und der Verkäufer, der das versteht, der lässt sich entweder gar nicht auf dieses Geschäft ein oder nur zu seinen eigenen Bedingungen, insbesondere hinsichtlich der Aspekte Preis, Courtage/Agio, Zeit und Ort des Bargeschäftes, Prozedur der Prüfung des Geldes, zugelassene Personen, Prozedur und Bestätigung des Transfers der BitCoins auf das Ziel-Wallet (Wallet = elektronisches Konto für kryptische Währung, hier für BitCoins) des Käufers.

Preisfindung

Die Preisfindung kommt als Aufgabenstellung hinzu, gerade weil der BitCoin in volatilen Zeiten eben täglich und sogar innerhalb eines sehr stark schwankt. Fünf Prozent Preisschwankung nach ober oder unten ist da nicht selten zu sehen. Also, wie findet man unter diesen volatilen Bedingungen den passenden Preis? Ich meine den Preis, auf den sich Käufer und Verkäufer sowohl im Moment des Verkaufs (Handschlags/Vertrags) einigen als auch dann bei der Realisierung des Geschäftes bereits sind, sich an diesen vereinbarten Preis zu halten, möglicherweise bei bereits deutlich anderem Kurs! Egal wie, diese Aufgabe gilt es konkret und verbindlich zu lösen.

Emotionale Hürden

Im Verlauf eines solchen Geschäftes im angenommenen Transaktionswert in Höhe von 100.000 Euro kann es bei weniger professionellen Geschäftspartnern durchaus vorkommen, dass bereits kleine Anlässe zu starken emotionalen Reaktionen führen, zu Verunsicherungen, zu Störungen oder sogar zu Geschäftsabbrüchen, z.B. wenn bei einem solchen Geschäftstermin unvorhergesehene Dinge passieren – dies ist möglichst konsequent durch eine bestmögliche Planung aller relevanter Details zu vermeiden!

Fazit

Der Wunsch der Käuferseite, BitCoins in der angenommenen Größenordnung gegen Bargeld kaufen zu wollen, ist aus den genannten Gründen zwar nachvollziehbar, stößt aber auf Seite nachweisbar lieferfähiger Verkäufer nicht auf das größte Interesse. Der Verkäufer von BitCoins legt dementsprechend eher die Bedingungen fest, zu denen er bereit ist, BitCoins überhaupt zu verkaufen.

Eine Alternative zur Barzahlung von BitCoins ist der Kauf von BitCoins per Überweisung, ggf. über abgesicherte Bank-Instrumente.

Siehe auch den artverwandten, ergänzenden Artikel: "BitCoins anonym kaufen"...

Bei ernsthaftem Interesse am sicheren und zügigen Kauf von BitCoins in größeren Mengen helfen wir Ihnen gerne vertraulich weiter.

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Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Ihr Team von Webmaster-Karlsruhe / Borchers-Consulting
Ralf Hermann Borchers

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